Willkommen
Der Arbeitskreis Klimaschutz Bad Krozingen (AKK) ist eine überparteiliche Gruppe von Bad Krozinger BürgerInnen und StadträtInnen, die unterstützt von Bürgermeister Volker Kieber und gemeinsam mit der Stadt Bad Krozingen auf Basis des Klimaschutzkonzeptes der Stadt, Projekte und Aktivitäten zum Klimawandel in Bad Krozingen und der Region anregen und umsetzen möchte.
Unser Demo Vorgarten Projekt
Ziel:
Die Bürger informieren und engagieren, durch eigenes Handeln wie z.B. bepflanzen der Vorgärten statt mit
Schotter zu versiegeln, wo möglich die Dächer zu begrünen und mit PV/PVT zu versehen. Beispiele aufzeigen,
dass PV/PVT nicht nur den Haushaltsstrom erzeugen, sondern auch die Heizkosten senken können.
Verständnis zu erzeugen, dass der Weg zur Schwammstadt auch zur Schwammregion nur mit Hilfe aller
erreicht werden kann. Durch eine Projektarbeit im Kreisgymnasium, einen Vortrag zur Schwammstadt mit
Personen aus der Verwaltung der Stadt und durch gezeigte das große Interesse bei den Schülern, werden
diese in den Prozess an verschiedenen Stellen stark eingebunden.
Projekt:
Damit die Bürger angestoßen und animiert werden, in die Umsetzung zu gehen, wird ein „rollender
Vorgarten/Dachbegrünung mit PV“ auf einem Anhänger (3x2m ) mit einem Gartenbauunternehmen und
unserer Arbeitsgruppe Pv aufgebaut. Dafür werden die trockenresistenten Pflanzen für die Vorgärten sowie
für eine Dachbepflanzung von dem Gartenbauunternehmen ausgesucht und entsprechend auf dem
Anhänger gestaltet.
Zu dem praktischen Beispiel wird eine Preisliste mit den Namen der Pflanzen und dem ca. Preis an dem
Anhänger platziert.
Dieser Anhänger wird für öffentliche Präsentationen auf zentralen Plätzen der Stadt präsentier
Lehren aus dem Hitzesommer
Der Hitzesommer ist vorbei. Der Neumagen hat wieder Wasser – zu wenig. In Deutschland sind mehr als 16 000 Menschen an der Hitze gestorben. In Europa mindestens 35 000. Wir hatten Tropennächte, in denen es nicht unter 20 Grad C abkühlte und Tagestemperaturen bis 40 Grad. Teilweise über Wochen. Der Pegelstand des Bodensees liegt noch jetzt knapp 1 Meter unter seinen Tiefstständen seit Aufzeichnung. Der Rhein als Wasserstraße kann nur noch mit wenig beladenen Schiffen befahren werden. Das sind Kostenschübe für die Volkswirtschaft. Eine Studie der Allianz beziffert die wirtschaftlichen Schäden auf 25 Mrd. allein in Deutschland
Was kann eine Stadt tun, um das Leben auch der älteren, hitzesensibleren Menschen erträglicher zu machen? Die Natur stellt uns den Werkzeugbaukasten zur Verfügung: Bäume sind wahre Kühlmaschinen, kaum zu übertreffen! Ihr Laubkleid spendet Schatten und transpiriert Feuchtigkeit, die kühlt. Eine Pflasterung sieht ordentlich aus, sie ist pflegeleicht. Deshalb pflastern auch Hausbesitzer die Beete vor Ihrem Haus zu. Die Stadt machte das in der neuen Mitte mit guten Absichten. Aber Pflastersteine haben eine hohe Wärmekapazität, sie speichern also Wärme in die Nacht hinein. Deshalb sind Städte in der Nacht teilweise um 10 Grad wärmer als das Umland. Die neue Brücke am Neumagen speichert für eine Nacht so viel Wärme, wie ein modernes Haus in einem ganzen Jahr verbraucht. Deshalb heißt die Devise: Entsiegeln, (Garagen-)Dächer und Flachdächer begrünen und mit PV-Anlagen bestücken. Flachdächer vertragen beides – nachweislich! Also mit pflegeleichten Pflanzen begrünen und obendrauf dann Photovoltaik. Das senkt die Temperaturen in den Wohn- oder Betriebsräumen merklich und schluckt Wasser bei Starkregen. Das Konzept Schwammstadt ist inzwischen in aller Munde. Unser rollender Demo-Vorgarten hat inzwischen vielfach den Bürgern gezeigt, wie man das machen kann. Viele Städte haben Trinkbrunnen installiert und vor allem Vernebelungsanlagen. Sie laden zum Verweilen und Abkühlen ein.
Was sie privat in ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung tun können, habe ich im Hallo Bad Krozingen Nr. 32 vom 7. August beschrieben. Eine ganze Menge - dabei gibt es günstige Maßnahmen zum Selbstbau und perfekte, aber teurere Lösungen. Für die gibt es jedoch hohe Förderungen nach der BEG (Bundesfördung für effiziente Gebäude).
Erstens: Für Verschattung sorgen! Es gibt Sonnenschutzfolien, die man selbst aufbringen kann. Eine Dachdämmung oder wenigstens eine Dachbodendecken-Dämmung ist preiswert selbst zu machen. Sie bringt aber viel, besonders für die Räume im Obergeschoß.
Weiter gehende Investitionen wie Wärmepumpen, die im Winter heizen und
im Sommer kühlen können, sind weit effizienter als eine Gas- oder gar Ölheizung und deshalb stellt der Bund die Fördermittel zur Verfügung. Hier ist der Energieberater der kompetente Ansprechpartner. Der nächste (Winter) Sommer kommt bestimmt. Stadt und Bürger können und sollten sich darauf vorbereiten.
Für Anregungen oder Fragen erreichen Sie uns unter www.klimaschutz-Bad-Krozingen.de/kontakt
Für den AK Klimaschutz
Fritz Merkle
Veranstaltung mit Sven Plöger am 24.04.2025
Lesen Sie hier einen ersten Bericht zur Veranstaltung von Nick Geiler von RegioWasser Freiburg
Lesen Sie hier den Bericht der Badischen Zeitung
Klicken Sie auf das Bild um den Flyer zu öffnen...
Vorgesehene Sitzungstermine 2026
28.01.2026
25.02.2026
25.03.2026
29.04.2026
27.05.2026
24.06.2026
Juli Sommerpause
August Sommerpause
30.09.2026
28.10.2026
25.11.2026
Dezember kein Termin
Mehr zu Terminen und Einladungen finden Sie hier..
Den aktuellen Sitzungsort bitte per Mail anfragen: kontakt@klimaschutz-bad-krozingen.de
Veranstaltungen
- In Planung sind Präsentationen der Balkon PV Anlagen Gruppe auf dem Lammplatz
- geplant ist eine mobile Präsentation zum Thema Schwammstadt / Schwammregion an verschiedenen Stellen in Bad Krozingen
Termine und Ort werden rechtzeitig bekanntgegeben
Leben und Umwelt
Energie+Ressourcen
Mobilität + Verkehr
Bauen + Sanieren


Zukunft Altbau
Zukunft Altbau ist ein neutrales Marketing- und Informationsprogramm der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg , gefördert durch das Umweltministerium Baden-Württemberg.
Das erklärte Ziel: Mehr und bessere energetische Sanierungen im Land.
Auf der Webseite www.zukunftaltbau.de sind viele hilfreiche Informationen zur energetischen Gebäudesanierung und Altbausanierung zu finden. Informieren Sie sich und starten Sie!
Hier einige Beispiele:
Beim "Klimaschutz" über den Tellerrand schauen und lernen
Konstanz kann Vorbild sein, denn es hat ein vorbildliches Programm zum Klimaschutz. Unser Gemeinderat war im Oktober 2023 in Konstanz zu Gast – zur Klausurtagung und konnte sich informieren. Dort wurde den Räten auch von der Konstanzer Klimaschutzstrategie berichtet.
So war Konstanz war vor vier Jahren die erste Stadt Deutschlands, deren Gemeinderat den „Klimanotstand“ beschloss. BM Karl Langensteiner-Schönborn erklärt dazu: „Wir wollten keine Symbolpolitik betreiben, sondern transparente und messbare Maßnahmen erarbeiten.“
So hat Konstanz sich auf 61 (!) Maßnahmen verständigt und diese in fünf Handlungsfelder gegliedert:
1. Strategie und Planung,
2. Mobilität,
3. nachhaltige Energieversorgung,
4. Gebäudeeffizienz
5. Konsum, Freizeit und Bildung.
Das große Ziel ist es, dass Konstanz bis 2035 weitgehend klimaneutral wird! Lässt sich bereits eine Wirkung feststellen?
„Uns (in Konstanz) ist immer wichtig gewesen, dass unsere Erfolge messbar sind und von außen bestätigt werden“ meint der Umweltbürgermeister. Das Konstanzer Konzept ist also auch öffentlich sehr gut kommuniziert und gut sichtbar in der Stadt z. B. am Münsterplatz:
„Wir sind Stadtwandel“ steht dort auf einer großen Tafel, und „Worum geht es im Handlungsfeld nachhaltige Energieversorgung und Gebäude?
22 % unseres CO2Fußabdrucks entstehen durch Heizung und Strom.“ Weiter: „Dazu müssen wir zunächst alle Gebäude so sanieren, dass sie weniger Energie verbrauchen“.
Das ambitionierte Konstanzer Programm ist öffentlich zugänglich unter: www.Konstanz.de/stadtwandel

Konstanz kann für unsere Maßnahmen Vorbild und teilweise auch Blaupause sein! Dabei hat Konstanz gegenüber Bad Krozingen einen großen Vorteil: Der kühlende Bodensee verschafft Konstanz Frischluft und ausgleichende Temperaturen. Dennoch hat die Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Wir sollten unseren von LoKLim* prognostizierten Klimanotstand als Kurstadt ebenfalls ernst nehmen und ebenso konsequent handeln.
Wie sehen Sie das? Was können wir tun? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag oder Ihre Rückmeldung:
https://www.klimaschutz-bad-krozingen.de/kontakt
Dort finden Sie auch viele Infos über uns und unsere Ziele. Treffen des AKK finden in der Regel am letzten Mittwoch im Monat statt, also am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im Rathaus 1. Stock (rückwärtiger Eingang).
Für den AK Klimaschutz, Michael Zimmermann und Fritz Merkle
Die neue Förderung von Ökoheizungen
Endlich wieder herrscht Klarheit: Das novellierte Gebäudeenergiegesetz (fälschlicherweise „Heizungsgesetz“ benannt) ist seit 1. Januar 2024 in Kraft. Das Ziel ist: Klimaschutz im Gebäudebereich vorantreiben
Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Austausch alter, fossiler Heizungen durch Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien mit einem Zuschuss zu den Investitionskosten von bis zu 70 Prozent. Den der Neu-Start der Förderung ist ein wichtiges Signal:
Wir müssen beim Klimaschutz im Gebäudebereich vorankommen und mit der Förderung sollen die BürgerInnen bei dieser finanziellen Anstrengung unterstützt werden.
Dabei macht sich Schnelligkeit besonders bezahlt, denn es gibt einen:
Bonus für den schnellen Heizungstausch
Die Unterstützung setzt sich zusammen aus einem Grundfördersatz von 30 Prozent der Investitionskosten, wenn die neue Heizung den Anforderungen entspricht und zu mindestens 85 Prozent mit erneuerbaren Energien läuft. Zusätzlich gibt es einen Effizienzbonus in Höhe von fünf Prozent für Wärmepumpen mit einem natürlichen Kältemittel oder alternativ einen pauschalen Zuschlag von 2.500 Euro für emissionsarme Biomasseheizungen. Dazu kommt noch ein Klimageschwindigkeitsbonus. Dieser beträgt 20 Prozent der Investitionskosten, wenn die alte fossile Heizung frühzeitig bis spätestens zum 31. Dezember 2028 ausgetauscht wird. Danach sinkt er jährlich um drei Prozent. Zusätzlich wurde auch eine
Soziale Komponente eingeführt
Erstmals hat die Bundesregierung eine soziale Komponente in die Förderung eingebaut. Denn für Hauseigentümer mit einem zu versteuerndem Jahreseinkommen pro Haushalt von weniger als 40.000 Euro gibt es nochmals 30 Prozent der Investitionskosten als Förderung oben drauf. Die maximal förderfähigen Investitionskosten für den Heizungstausch sind allerdings auf 30.000 Euro für die erste Wohneinheit gedeckelt.
Jetzt schon mit dem Heizungstausch beginnen
Die Förderung kann ab 27. Februar 2024 beantragt werden. Allerdings können Hauseigentümer den Heizungstausch auch jetzt schon beauftragen und den Förderantrag nachreichen. Zusätzlich können sie noch einen zinsverbilligten Ergänzungskredit von bis zu 120.000 Euro bekommen, wenn die Hauseigentümer ein zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von bis zu 90.000 Euro haben.
Für den AK Klimaschutz, Fritz Merkle












